Annington im Börsenpoker

Zwei Anläufe brauchte das britische Private Equity-Haus Terra Firma um einen Teil der Aktien ihrer Wohnungsplattform „Deutsche Annington“ an die Börse bringen. Dies war Voraussetzung dafür, dass ein im Frühjahr aufgestellter neuer Plan zur Ablösung der gigantischen Verbriefungsschulden durch günstigere Anleihen umgesetzt werden konnte. Mit dieser Umschuldung sind Chancen für eine flexiblere Wohnungsbewirtschaftung verbunden. Sollen diese Chancen im Sinne der Mieter genutzt werden, muss die Deutsche Annington durch politischen Druck zu grundlegenden Korrekturen an ihrem bisherigen Geschäftsmodell bewegt werden. Sonst kann alles noch schlimmer werden.

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Neuer Annington-Chef soll Börsenexit managen

Was kommt jetzt auf die Mieter zu?

Die Deutsche Annington hat einen neuen Chef: Rolf Buch, bislang Manager in Bertelsmann-Imperium, einem der zentralen Schaltstellen der neo-liberalen Politik-Beeinflussung, wird zum 1. April neuer Vorstandsvorsitzender. Die Wirtschaftspresse begrüßt ihn als den Mann, der den größten Börsengang eines deutschen Wohnungsunzrenehmens organisieren und sich um die politische Landschaftspflege kümmern wird. Was kommt nun auf die Mieter zu?

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