Vortrag/Diskussion: Perspektiven der Wohnraumvergesellschaftung in Flächenländern

Das beabsichtigte „Vergesellschaftungsverbot“ der Bundesregierung hat die bislang weitgehend auf Berlin beschränkte Auseinandersetzung um die Überführung finanzmarktkontrollierter Wohnungsbestände in Gemeineigentum auf einen Schlag zu einem bundesweiten Thema gemacht.  Nun ist die die offensive Ausweitung der Forderung nach Vergesellschaftung zu einem Teil der Verteidigung des Berliner Vorhabens geworden. Bei einer Onlineversanstaltung am 16.Juli diskutieren wir, welche Perspektiven sich unter diesen Bedingungen aus der Gesetzgebungsinitiative in Berlin für Flächenländer wie NRW ergeben.

Es referiert: Armin Rothemann, Rechtsanwalt für Immobilienrecht und Vergesellschaftung, aktiv bei Deutsche Wohnen & Co enteignen, Berlin

Einführung und Fragestellung am Beispiel NRW: Knut Unger, MieterInnenverein Witten & Plattform kritischer ImmobilienAKTIONär*innen

Welche Bedeutung hat die Vergesellschaftungsdebatte ganz konkret für die Wohnverhältnisse in Flächenländern? Unter welchen Bedingungen könnte sie dort zu einem wohnungspolitischen Instrument werden? Und welche politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Schritte wären notwendig, um entsprechende Perspektiven zu entwickeln?

Mehr infos / Anmeldung unter:

RLS: Vonovia, LEG & Co vergesellschaften

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem MieterInnenverein Witten und der Plattform kritischer ImmobilienAKTIONär*innen im Rahmen der Reihe „Soziale Wohnraumversorgung öffentlich regeln!
Über die Möglichkeiten transformativer Wohnungspolitik in Flächenländern“