Soziale Standards und Klimaschutzziele verfehlt

Auf den diesjährigen Hauptversammlungen gehen kritische Aktionär*innen und Mieterorganisationen mit Vonovia und LEG hart ins Gericht.

|18.5.2026 – Updates zu erwarten| Mit ihren überhöhten Neuvertragsmieten, erfundenen Mietspiegelaufschlägen und immer höheren, undurchsichtigen Betriebskosten – zum Beispiel bei Wärme und Versicherungen – gelten die börsennotierten Wohnungskonzerne Vonovia und LEG in vielen Städten schon lange als die Mietentreiber Nummer 1. Auch wegen ihrer unzureichenden Instandsetzungen, schwer erreichbaren Verwaltungen und automatischen Mahnungen haben sie einen schlechten Ruf bei den Mietenden. Nun führen ihre Versuche, ihre durch Großaufkäufe selbst erzeugte Schuldenlast zu bewältigen, zu neuen Herausforderungen für die Menschen. Um ihre Schulden abzubauen, verkauft die Vonovia vermehrt Häuser – am liebsten die am schlechtesten instand gehaltenen. Die LEG verzichtet auf dringend erforderliche Reparaturen. Beide wollen mit digitaler Automatisierung Kosten sparen und mit seriellen Heizungsanlagen neue Einnahmen generieren.

Im Vorfeld der diesjährigen Hauptversammlungen der Wohnungskonzerne warnen kritische Aktionär*innen und Mieterorganisationen vor den Folgen.

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