Solidarity, not Dividends! European Landlord VONOVIA should not profit from the Crisis

Tuesday, June 30, VONOVIA SE, the largest private landlord in Europe, will hold its annual shareholder meeting. Although tenants and cities suffer  from the consequences of the Corona crisis, the board of VONOVIA SE proposes to spend 851 million Euro for the dividends of the shareholders. The Platform of Ethical Real Estate Share Holders, a group of tenant activists and critical observers of the financialised housing business, demands the opposite. The enormous profit of the business year 2019 should be re-distributed for reduction of rents and the coverage of the social costs of the crisis in future.

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Solidarität statt Dividende! – Gegenveranstaltung zur Hauptversammlung 2020 der Vonovia SE

Gegenveranstaltung zur Hauptversammlung 2020 der Vonovia SE

29.6.2020 – 18:00 – 19:30 Uhr

Die Meeting wird auf Zoom abgehalten und auf YouTube gestreamt.

Die Themen:

  • Hohe Dividendenausschüttung trotz Corona: Die Vonovia darf sich nicht an der Krise bereichern!
  • Mietpreistreiberei und Abrechnungskünste: Die Abzocke endlich beenden!
  •  Mietenwahnsinn und Renovierungsstau auch in Schweden: Die Geschäftsmodelle der Vonovia dürfen nicht zum Exportschlager werden!

RednerInnen:

  • Daniel Zimmermann, Koordinationsstelle Große Wohnungsunternehmen des Deutschen Mieterbundes
  • Knut  Unger, MieterInnenverein Witten /  Plattform kritischer ImmobilienaktionärInnen
  • Defne Kadioglu, Stadtforscherin , Unversität Malmö und und Ilhan Kellecioglu (u.a. Mieterberater in Stockholm-Husby)
    Kurze Statetements von:
  • Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW 
  • Jörg Schledorn (Ver.di)
  • Daniel Schultz (Mietergewerkschaft Frankfurt)
  • Rene Tannhäuser (Netzwerk Vonovia Mieter Dresden)
  • Kees Stad (Amsterdam)…

Dieser Link leitet zum Stream weiter: 29-06.mieteraktionärin.de

https://youtu.be/HkLfN4_zSv4

Veranstalter: Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen, MieterForum Ruhr, DMB-NRW, Dachverband kritischer Aktionär*innen

Gegenanträge zur Vonovia Hauptversammlung 2020

Zur Vonovia-Hauptversammlung 2020, die am 30.6.2020 online stattfinden wird, haben kritische Aktionär*innen Gegenanträge gestellt. Die meisten Gegenanträge richten sich gegen die Verwendung des Bilanzgewinns 2019 für die Dividendenausschüttung. Gerade in Zeiten der Pandemie seien Rekordgewinne aus der Abschöpfung von Einkommen nicht zu rechtferigen, finden die KritikerInnen. Sie entwerfen zum Teil ein ganzes Programm, wie mit den hohen Überschüssen des Konzerns solidarisch umgegangen werden könnte. Auch aus Schweden, wo die Vonovia zuletzt prekäre Stadtteile von Blackstone übernahm, melden sich erstmals KritikerInnen bei einer Hauptversammlung. Antragstaller aus Dortmund und Witten beklagen, dass sich die Vonovia im Ruhrgebiet als Mitpreistreiber betätigt. Ein Gegentrag richtet sich gegen die Entlastung des Vorstandes, dem eine intransparente Rechnungslegung gegenüber den MieterInnen vorgeworfen wird.

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Gegentrag zur Aktionärsversammlung: Deutsche Wohnen soll Gewinne in Solidarfonds investieren

359 Millionen Euro betrug der Bilanzgewinn der Deutsche Wohnen SE im Jahr 2019. Anstatt den Gewinn an die Aktionäre auszuschütten und in weitere mietsteigernde Maßnahmen zu investieren, soll der Konzern die Mieten auf maximal ein Drittel der Einkommen der MieterInnen senken, ihre Schulden streichen und den Rest in eine Bauernerneuerungsrücklage und einen Corona-Solidarfonds stecken. Dies fordert die Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen in einem Gegenantrag zur virtuellen Hauptversammlung am 5. Juni 2020. Die vom Vorstand vorgeschlagene extrem hohe Abschöpfung der Erwerbseinkommen und Sozialleistungen der MieterInnen sei unter den gegebenen Bedingungen der Pandemie und ihrer sozialen Folgen unerträglich. Im Interesse der Mieterschaft, der Belegschaft und der ganzen Gesellschaft müsse das Unternehmen jetzt auf seine möglichst kostengünstige und wohlgeordnete Vergesellschaftung vorbereitet werden.

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Gegenantrag zur Dividendenausschüttung der LEG 2019

Beschlussvorschlag:

Die Dividendenausschüttung wird auf 4 %der Netto-Kaltmieten der LEG Immobilien AG im Jahre 2018 beschränkt. Bei 560,2 Mio. Euro Nettokaltmiete entspricht dies 22.408.000 Euro. Der Differenzbetrag zum Verwendungsvorschlag des Vorstandes soll für die Bauerneuerung, die Verbesserung der örtlichen Wohnungsverwaltung und die Senkung überhöhter Mieten auf die ortsüblichen Vergleichsmieten verwandt werden.

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