Aktion vor dem NRW-Bauministerium in Düsseldorf

„Vergesellschaftung von Wohnraum muss möglich bleiben – in Berlin und bundesweit!“ Unter diesem Motto ruft das Düsseldorfer „Bündnis für bezahlbaren Wohnraum“ am Donnerstag 16.7. 26 um 11 Uhr zu einer Protestaktion vor dem NRW-Bauministerium auf (Düsseldorf, direkt an der Rheinkniebrücke, Hubertusstr. 9). Wir protestieren gegen das Vorhaben der Bundesregierung, per Gesetz die Vergesellschaftung von Wohnraum zu verbieten. Auf Initiative der NRW-Bauministerin Ines Scharrenbach und ihres bayerischen Amtskollegen hatte sich die Sonder-Bauministerkonferenz bereits am 11. Juni diese Forderung zu eigen gemacht, der die Bundesregierung inzwischen gefolgt ist. » Weiterlesen

Aufruf: Artikel 15 verteidigen – Wohnraumvergesellschaftung bundesweit umsetzen!

Aufruf zum Protest gegen das geplante Vergesellschaftungsverbot und für die Bildung eines breiten Vergesellschaftungsbündnisses

Am 11. Juni 2026 hat die Sonder-Bauministerkonferenz der Forderung Bayerns und Nordrhein-Westfalens, der Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen „strikte Grenzen zu setzen“, ihre Zustimmung erteilt. Bereits am 2.7.2026 ist die Bundesregierung diesem Vorstoß gefolgt und hat beschlossen, ein Gesetz zu erarbeiten, das die Vergesellschaftung von Wohnraum durch die Bundesländer verbietet.

Wir sind entsetzt, und wir sind entschlossen, uns diesem Angriff zu widersetzen.

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Konzertierte Offensive gegen die Vergesellschaftung

Im Frühsommer 2026 hat die Auseinandersetzung um das Berliner Vergesellschaftungs-rahmengesetz eine hochgradig synchronisierte Dynamik erreicht. Was im Juni mit strategischen Auftritten von Vonovia-CEO Luka Mucic begann, verdichtet sich im Juli zu einer machtvollen Allianz aus Immobilienwirtschaft, Banken, Verbänden, der schwarz-roten
Bundesregierung und weiteren politischen Akteuren. Der Zeitpunkt der am 20. September
2026 anstehenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus bildet dabei das handlungs-
leitende Koordinatensystem, da Umfragen einen starken Trend zugunsten linker und
progressiver Kräfte zeigen.

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Enschädigungssumme: Arglistige Täuschung der Immobilienlobby

Der Berliner Wahlkampf rückt näher und die Immobilienlobby schießt aus allen Rohren. Ihr rotes Tuch ist der immer noch aktuelle Volksentscheid zur Vergesellschaftung von Besitz von über 3000 Wohneinheiten. Da schrecken die Finanzinvestoren aus Angst um ihre Pfründe, die bei anderen Mehrheitsverhältnissen nach der Landtagswahl verloren gehen könnte, auch vor arglistiger Täuschung nicht zurück.

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Vortrag/Diskussion: Perspektiven der Wohnraumvergesellschaftung in Flächenländern

Das beabsichtigte „Vergesellschaftungsverbot“ der Bundesregierung hat die bislang weitgehend auf Berlin beschränkte Auseinandersetzung um die Überführung finanzmarktkontrollierter Wohnungsbestände in Gemeineigentum auf einen Schlag zu einem bundesweiten Thema gemacht.  Nun ist die die offensive Ausweitung der Forderung nach Vergesellschaftung zu einem Teil der Verteidigung des Berliner Vorhabens geworden. Bei einer Onlineversanstaltung am 16.Juli diskutieren wir, welche Perspektiven sich unter diesen Bedingungen aus der Gesetzgebungsinitiative in Berlin für Flächenländer wie NRW ergeben.

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„Wir, die Mieter*innen, sind wütend“

Rede Christopher Khongklad bei der Hautversammlung der Vonovia  am 21.5.2026

Mein Name ist Christopher Khongklad, ich bin auf verschiedenen Ebenen politisch aktiv, studiere derzeit und spreche heute aus der Perspektive der Mieter*innen. In diesem Gebäude entscheiden Leute mit zu viel Geld gerade über die Gewinne Vonovias. Da geht es tatsächlich um echt interessante Themen wie Mieten, Sanierungen, Dividenden und Investitionen. Fein aufgeführt in Tabellen und Listen und Anträgen entscheiden Sie hier ob die alleinerziehende Mutter Ende des Monats noch essen kann oder nicht.

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Soziale Standards und Klimaschutzziele verfehlt

Auf den diesjährigen Hauptversammlungen gehen kritische Aktionär*innen und Mieterorganisationen mit Vonovia und LEG hart ins Gericht.

|18.5.2026 – Updates zu erwarten| Mit ihren überhöhten Neuvertragsmieten, erfundenen Mietspiegelaufschlägen und immer höheren, undurchsichtigen Betriebskosten – zum Beispiel bei Wärme und Versicherungen – gelten die börsennotierten Wohnungskonzerne Vonovia und LEG in vielen Städten schon lange als die Mietentreiber Nummer 1. Auch wegen ihrer unzureichenden Instandsetzungen, schwer erreichbaren Verwaltungen und automatischen Mahnungen haben sie einen schlechten Ruf bei den Mietenden. Nun führen ihre Versuche, ihre durch Großaufkäufe selbst erzeugte Schuldenlast zu bewältigen, zu neuen Herausforderungen für die Menschen. Um ihre Schulden abzubauen, verkauft die Vonovia vermehrt Häuser – am liebsten die am schlechtesten instand gehaltenen. Die LEG verzichtet auf dringend erforderliche Reparaturen. Beide wollen mit digitaler Automatisierung Kosten sparen und mit seriellen Heizungsanlagen neue Einnahmen generieren.

Im Vorfeld der diesjährigen Hauptversammlungen der Wohnungskonzerne warnen kritische Aktionär*innen und Mieterorganisationen vor den Folgen.

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