Vonovia MieterInnenversammlung

15. Mai 2019, 18 Uhr in Bochum

Für den 15. Mai 2019, 18 Uhr laden der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Plattform der kritischen ImmobilienaktionärInnen zu einer Versammlung anlässlich der Aktionärsversammlung der Vonovia SE in Bochum ein. MieterInnen und ihre UnterstützerInnen werden ihre Vorwürfe an den größten deutschen Vermietungskonzern in konzentrierter Form präsentieren.

In einem Einladungsflyer werfen die KonzernkritikerInnen der Vonovia vor, dass die jährlichen Mieteinnahmen zu etwa einem Drittel mit Dividendenausschüttungen belastet seien.

Weitere Themen der Veranstaltung sollen sein:

  • Mieterhöhungen und Mieterverdrängung durch Instand-Modernisierungen
  • Planungsmängel und Baustellenchaos
  • undurchsichtige und immer höhere Nebenkosten
  • Abrechnung von überteuerten oder nicht erbrachten Leistungen

Zeit: Mittwoch, 15. Mai 2019, 18:00 Uhr

Ort: Bahnhof Bochum-Langendreer, Wallbaumweg 108

Kritische AktionärInnen werden auch bei der Aktionärsversammlung am folgenden Tag (16.5.2019 ab 10 Uhr) im RuhrCongress Bochum zugegen sein. Sie werden unter anderem ihre Gegenanträge zur Verwendung des Bilanzgewinns und gegen die Entlastung des Vorstandes begründen. Bereits für 9 Uhr ist vor dem  RuhrCongress eine Mahnwache angekündigt.

Einladungsflyer (PDF) zum Ausdrucken

Linkliste VoNo!via Protest vor und auf Aktionärsversammlung

Auf der VoNo!via MieterInnenversammlung am 15.5. im Bahnhof Langendreer in Bochum schilderten Mieter und Mieterinnen mit ihren Rechtsbeiständen aus dem ganzen Bundesgebiet ihre Probleme mit ihrer börsennotierten Vermieterin.

Video:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-jeanette-kuhn-terwort-von-der-vonovia-mieterversammlung-in-bochum-100.html

Am Tag der Aktionärsversammlung der Vonovia SE versammelt sich Demonstranten zu einer Mahnwache vor dem Veranstaltungsort.

Bericht:
https://www.deutschlandfunk.de/vonovia-hauptversammlung-rendite-auf-kosten-der-mieter.766.de.html?dram:article_id=448958

Radio:
https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=720086

https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=738599

Video:
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/unruhe-vonovia-hauptversammlung-bochum-100.html

Einige kritische Aktionäre stellten auf der Aktionärsversammlung Fragen zum Geschäftsbericht, dem neuen Geschäftsverständnis der Vonovia, zu Gewinnen aus Nebenkostenabrechnungen und beantragten, die Dividendenausschüttung zu reduzieren sowie Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten.

Bericht:
http://www.taz.de/Vonovia-Aktionaersversammlung/!5596026/

https://app.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/wohnungskonzern-die-vonovia-hauptversammlung-steht-im-zeichen-der-mietdebatte/24349980.html?ticket=ST-340359-UdHuRNAY32unZOhhp9ga-ap3

Video:
https://www.sat1nrw.de/aktuell/turbulente-hauptversammlung-bei-vonovia-193440/

Radio:
https://www.radiobochum.de/bochum/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2019/05/16/article/-d5fa8b676c.html

Bereits am 14.05. fand ein Interview mit dem Freien Radio Corax (Halle) statt:

Kritische AktionärInnen gegen Vonovia

 

18.5.19 RAin G.

Wohin fließen die Mieten der Vonovia? (1)

Am 16. Mai 2019  wird die Hauptversammlung der Vonovia in Bochum über den Vorschlag des Vorstandes entscheiden, 647 Millionen Euro als Dividende an die Aktionäre auszuzahlen.  Nach einer aktuellen Berechnung der Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen würde diese Dividendenausschüttung 35,6 % der Mieteinnahmen des Jahres 2018 betragen. Bei der Ermittlung dieses Wertes wurden die Ergebnisse aus den Bereichen Verkauf, Development und externe Dienstleistungen („Value add“) bereits berücksichtigt.

Die Höhe der Belastung des Vermietungsgeschäftes durch die Dividenden ist nach Ansicht der Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen weder sozial akzeptabel noch wirtschaftlich zukunftsfähig. Ohne eine radikale Beschränkung der Dividende müsse eine Vermietungsunternehmen wie die Vonovia zwangsläufig in Konflikt zu der Sozialpflichtigkeit des Eigentums geraten.

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Update: Betriebskosten bei Vonovia: Das systematische Geschäft mit der „zweiten Miete“

In einem aufsehenerregenden Urteil gab das Amtsgericht München einem Vonovia-Mieter Recht, der auf Rückerstattung der sogenannten Hauswartkosten in der Betriebskostenabrechnung geklagt hatte. (461 C 21735/17). Nach Ansicht des Gerichtes hatte die Vonovia die Kosten nicht ausreichend offengelegt. In den von der Vonovia-Tochter „Vonovia Immobilienservice GmbH“ dargelegten Beträgen seien Gewinne des Vonovia-Konzerns enthalten. Eine Umlage von Gewinnen sei in der Betriebskostenabrechnung aber nicht vorgesehen.

Nach diesem wegweisenden Urteil muss die Vonovia mit wachsenden Widerständen gegen ihre intransparenten Betriebskostenabrechnungen und die Renditeoptimierung in ihrem „Value Add“-Segment rechnen.

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LEG-Mieter*innen sind keine Rendite-LEGehennen

Am 29. Mai 2019 soll die Hauptversammlung der LEG Immobilien AG beschließen, eine Dividende in Höhe von  223 Mio. Euro an die Aktionäre auszuschütten.  Die Dividendenausschüttung beträgt damit 40 % der Mieteinnahmen im Jahr 2018. Über Gewinne aus anderen Geschäftsbereichen weist die LEG nicht aus, so dass wir sagen können: Von jedem Euro Miete bei der LEG fließen 40 Cent in die Dividendenausschüttung.

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Aktivitäten zur Hauptversammlung der  VONOVIA SE

MEDIENINFO

Am 16. Mai 2019 findet in Bochum, RuhrCongress, dIe diesjährige Hauptversammlung der VONOVIA SE statt, des größten deutschen Wohnungsunternehmens. Aus diesem Anlass findet eine Reihe von Aktivitäten statt, an denen neben dem Deutschen Mieterbund und Mietervereinen auch die Plattforum kritischer Immobilienaktionär*innen beteiligt ist.

Wir laden Sie herzlich ein, auf unsere Veranstaltungen in Ihren Medien hinzuweisen, an Ihnen teilzunehmen und darüber zu berichten.

Mit freundlichen Grüßen

Karlheinz Paskuda, Mannheim , kpaskuda<at>web.de, 0157-31574999;  Knut Unger, Witten,  knut.unger<at>mvwit.de, 0157-58067500 : Sarah Grönewald, Darmstadt, groenewald<at>mieterbund-darmstadt.de; Susanne Heeg, Frankfurt a.M. susanne.heeg<at>mietenpolitik.de; Michael Boedecker, Frankfurt a.M.

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Ein Drittel der Miete für die Dividende

Zur  Pressemitteilung der Vonovia aus Anlass des Quartalsberichtes 1/2019  erklärt die Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen:

Es ist bemerkenswert wie der Vonovia-Vorstand auf die Kritik an der Höhe der Dividendenausschüttung reagiert. Wenn die Vonovia behauptet, ihre Überschüsse aus den Mieteinnahmen in Deutschland würden „komplett in den Bestand in Deutschland reinvestiert“, ist das an Absurdität kaum zu überbieten.

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Vonovia Geschäftsbericht 2018: Dividenden auf Kosten der Mieter

Am 7. März 2019, hat der größte börsennotierte Vermietungskonzern Europas, die Vonovia SE, ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2018 präsentiert. Demnach stieg der operative Gewinn (FFO1) auf 1,07 Mrd. Euro (Vorjahr: 920,8 Mio. Euro. Es soll eine Dividende in Höhe von 746 Mio. Euro an die Aktionäre ausgeschüttet werden, was einem Plus von 9 % je Aktie entspricht. Die Plattform kritischer ImmobilienaktionärInnen wirft der Vonovia vor, dass die Rendite auf zusätzlichen Belastungen der MieterInnen beruht.

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