Solidarität statt Dividende! Die Vonovia darf sich nicht an der Corona-Krise bereichern!

Aus Anlass des heutigen bundesweiten Aktionstages „Shut down Mietenwahnsinn – Sicheres Zuhause für alle!“ hat die Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen an die hohen Gewinnausschüttungen erinnert, die sich die börsennotierten Wohnungskonzerne trotz der Krise genehmigen. So will der Vonovia-Vorstand bei der Hauptversammlung am 30. Juni die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 851 Mio. Euro beschließen lassen. Wie wir errechnet haben, bedeutet das, dass von den Mieten, die 2019 gezahlt wurden, 37 Prozent in die Dividende fließen.[3]

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Solidarität statt Dividende! – Gegenveranstaltung zur Hauptversammlung 2020 der Vonovia SE

Gegenveranstaltung zur Hauptversammlung 2020 der Vonovia SE

29.6.2020 – 18:00 – 19:30 Uhr

Die Meeting wird auf Zoom abgehalten und auf YouTube gestreamt.

Die Themen:

  • Hohe Dividendenausschüttung trotz Corona: Die Vonovia darf sich nicht an der Krise bereichern!
  • Mietpreistreiberei und Abrechnungskünste: Die Abzocke endlich beenden!
  •  Mietenwahnsinn und Renovierungsstau auch in Schweden: Die Geschäftsmodelle der Vonovia dürfen nicht zum Exportschlager werden!

RednerInnen:

  • Daniel Zimmermann, Koordinationsstelle Große Wohnungsunternehmen des Deutschen Mieterbundes
  • Knut  Unger, MieterInnenverein Witten /  Plattform kritischer ImmobilienaktionärInnen
  • Defne Kadioglu, Stadtforscherin , Unversität Malmö und und Ilhan Kellecioglu (u.a. Mieterberater in Stockholm-Husby)
    Kurze Statetements von:
  • Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW 
  • Jörg Schledorn (Ver.di)
  • Daniel Schultz (Mietergewerkschaft Frankfurt)
  • Rene Tannhäuser (Netzwerk Vonovia Mieter Dresden)
  • Kees Stad (Amsterdam)…

Dieser Link leitet zum Stream weiter: 29-06.mieteraktionärin.de

https://youtu.be/HkLfN4_zSv4

Veranstalter: Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen, MieterForum Ruhr, DMB-NRW, Dachverband kritischer Aktionär*innen

Gegenanträge zur Vonovia Hauptversammlung 2020

Zur Vonovia-Hauptversammlung 2020, die am 30.6.2020 online stattfinden wird, haben kritische Aktionär*innen Gegenanträge gestellt. Die meisten Gegenanträge richten sich gegen die Verwendung des Bilanzgewinns 2019 für die Dividendenausschüttung. Gerade in Zeiten der Pandemie seien Rekordgewinne aus der Abschöpfung von Einkommen nicht zu rechtferigen, finden die KritikerInnen. Sie entwerfen zum Teil ein ganzes Programm, wie mit den hohen Überschüssen des Konzerns solidarisch umgegangen werden könnte. Auch aus Schweden, wo die Vonovia zuletzt prekäre Stadtteile von Blackstone übernahm, melden sich erstmals KritikerInnen bei einer Hauptversammlung. Antragstaller aus Dortmund und Witten beklagen, dass sich die Vonovia im Ruhrgebiet als Mitpreistreiber betätigt. Ein Gegentrag richtet sich gegen die Entlastung des Vorstandes, dem eine intransparente Rechnungslegung gegenüber den MieterInnen vorgeworfen wird.

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Gegentrag zur Aktionärsversammlung: Deutsche Wohnen soll Gewinne in Solidarfonds investieren

359 Millionen Euro betrug der Bilanzgewinn der Deutsche Wohnen SE im Jahr 2019. Anstatt den Gewinn an die Aktionäre auszuschütten und in weitere mietsteigernde Maßnahmen zu investieren, soll der Konzern die Mieten auf maximal ein Drittel der Einkommen der MieterInnen senken, ihre Schulden streichen und den Rest in eine Bauernerneuerungsrücklage und einen Corona-Solidarfonds stecken. Dies fordert die Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen in einem Gegenantrag zur virtuellen Hauptversammlung am 5. Juni 2020. Die vom Vorstand vorgeschlagene extrem hohe Abschöpfung der Erwerbseinkommen und Sozialleistungen der MieterInnen sei unter den gegebenen Bedingungen der Pandemie und ihrer sozialen Folgen unerträglich. Im Interesse der Mieterschaft, der Belegschaft und der ganzen Gesellschaft müsse das Unternehmen jetzt auf seine möglichst kostengünstige und wohlgeordnete Vergesellschaftung vorbereitet werden.

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Corona: Wohnungskonzerne sollen auf Gewinnausschüttungen verzichten

Aus Anlass des heutigen „Housing Action Day“ (28.03.2020) hat die Plattform Kritischer Immobilienaktionär*innen die fünf größten börsennotierten Wohnungsunternehmen aufgefordert, sich stärker an den Kosten der Corona-Krise zu beteiligen. Die begrüßenswerten Zusagen einiger Unternehmen, auf Kündigungen und Mieterhöhungen zu verzichten oder Fonds für die Unterstützung von zahlungsunfähigen Mieterinnen zu schaffen, seien nicht ausreichend. Angesichts der sozialen und wirtschaftlichen Dimension der Krise sei es unerträglich, dass die Konzerne zwischen 30 und 40 Prozent ihrer Mieteinnahme für die Dividendenausschüttung abschöpfen würden.

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Reaktionen der Wohnungskonzerne auf die Corona-Krise

Die fünf größten börsennotierten Wohnungsunternehmen haben in den letzten Tagen auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Ausmaßen auf die Corona-Krise reagiert. Keine der Reaktionen wird der Dramatik der Lage gerecht. Hier eine erste Übersicht und Stellungnahme.

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Vonovia: Undurchsichtige Abrechnungen von Miet-Umlagen lassen Zusatz-Renditen sprudeln

Nach den Daten des aktuellen Geschäftsberichtes der Vonovia SE ist Umsatz der Insichgeschäfte des Konzerns (Value Add intern) gegenüber 2018 um 18 % auf nunmehr 1,5 Mrd. € gestiegen. Das operative Ergebnis („EBITDA“) dieses Segments betrug 121 Mio. Euro. Es ist ein, wie die Geschäftsberichte betonen, strategisches Ziel der Vonovia SE, die Gewinne aus diesem Segment zu steigern.

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Vonovia & LEG: Von jedem Euro Miete sollen 37 – 41 Cent als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden

Nach dem Vorschlag des Vonovia-Vorstandes sollen aus den Einnahmen des Jahres 2019 insgesamt 912.721.577 Euro  an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Nach Berechnungen der Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen fließen damit 37 % der Mieteinnahmen des Jahres 2019 in den Gewinn der Anleger.

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