Corona: Wohnungskonzerne sollen auf Gewinnausschüttungen verzichten

Aus Anlass des heutigen „Housing Action Day“ (28.03.2020) hat die Plattform Kritischer Immobilienaktionär*innen die fünf größten börsennotierten Wohnungsunternehmen aufgefordert, sich stärker an den Kosten der Corona-Krise zu beteiligen. Die begrüßenswerten Zusagen einiger Unternehmen, auf Kündigungen und Mieterhöhungen zu verzichten oder Fonds für die Unterstützung von zahlungsunfähigen Mieterinnen zu schaffen, seien nicht ausreichend. Angesichts der sozialen und wirtschaftlichen Dimension der Krise sei es unerträglich, dass die Konzerne zwischen 30 und 40 Prozent ihrer Mieteinnahme für die Dividendenausschüttung abschöpfen würden.

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Reaktionen der Wohnungskonzerne auf die Corona-Krise

Die fünf größten börsennotierten Wohnungsunternehmen haben in den letzten Tagen auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Ausmaßen auf die Corona-Krise reagiert. Keine der Reaktionen wird der Dramatik der Lage gerecht. Hier eine erste Übersicht und Stellungnahme.

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Vonovia & LEG: Von jedem Euro Miete sollen 37 – 41 Cent als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden

Nach dem Vorschlag des Vonovia-Vorstandes sollen aus den Einnahmen des Jahres 2019 insgesamt 912.721.577 Euro  an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Nach Berechnungen der Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen fließen damit 37 % der Mieteinnahmen des Jahres 2019 in den Gewinn der Anleger.

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Instandmodernisierungen weiter Hauptgrund für Mietsteigerungen bei der Vonovia

Nach wie vor sind Mieterhöhungen nach Sanierungen der Wohnungen und Gebäude der Haupttreiber der Mieten bei der Vonovia. Mehr als die Hälfte der „organischen Mietsteigerung“ auf die vom Gesetzgeber ermöglich Umlage angeblicher Kosten auf die Mieten zurück.

Alternative Bilanzspressekonferenz am 9. März: Der Wittener Mieter Seyhan Korkmaz (rechts) sieht nicht ein, dass Vonovia für Standardsanierungen über 120 Euro mehr Miete verlangt.

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Pressekonferenz vor dem VONOVIA Gebäude in Bochum

Heute fand vor der VONOVIA Hauptverwaltung in Bochum eine Pressekonferenz der Plattform kritischer Immobilien-Aktionär*innen, der Mietervereine Bochum und Witten, des Mieterbeirats Dorsten-Barkenberg, der LEG-Mieter*inneninitiative Münster und von “Rechr auf Stadt Köln” statt. Im Folgenden einige Eindrücke:



Vonovia SE:  mietentreibend, intransparent, überbewertet

Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen nimmt Stellung zum heute veröffentlichten Geschäftsbericht 2019 der Vonovia

Aufgrund von Korrekturen des überschätzten Unternehmenswertes ist das Periodenergebnis der Vonovia gegenüber den Vorjahren eingebrochen. Es betrug für 2019 nur noch 1,2 Mrd. Euro nach Steuern. 2018 waren es noch 2,4 Mrd. Euro. Umso mehr bemühte sich der Konzern in seiner heutigen Pressekonferenz um eine positive Selbstdarstellung. Die Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen kritisiert dieses Vorgehen als “Vernebelungstaktik”. Die Vonovia agiere nach wie vor mietentreibend und intransparent. Das Unternehmen sei stark überbewertet.

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VONOVIA, LEG & Co.: ALTERNATIVE BILANZ-PRESSEKONFERENZ VOR ORT

Montag, 9. März 2020, 13:00 Uhr. Hinter der Zentrale der Vonovia SE, Wasserstraße Ecke Querenburger Straße in Bochum.

Die aktuellen Geschäftsergebnisse von Vonovia (Veröffentlichung 5.3.2020)  & LEG (9.3.2020): Bilanzgewinne erhalten wahrscheinlich Dämpfer. Mieten und Nebenkosten steigen sicher weiter, die Methoden von Vonovia, LEG & Co stoßen aber zunehmend auf Widerstand und Hindernisse. Aus Anlass des europäischen Housing Action Day (28. März) erheben wir Forderungen nach Regulation und Vergesellschaftung der kapitalmarktorientierten Wohnungswirtschaft. Aktionen sind ab 10. März zu erwarten.

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Vonovia! Keine Behinderung der Mieterorganisationen! Keine Gängelung der Konzernkritik! 

Die Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen hat in einer Protestnote den Vonovia-Vorstandsvorsitzenden Rolf Buch aufgefordert, ihre  Behinderung von Mieterorganisationen und ihre Einschüchterungsversuche gegenüber KonzernkritikerInnen einzustellen. Ein Tochterunternehmen der Vonovia hatte zuvor in einem Schreiben an den MieterInnenverein Witten angekündigt, die rechtliche Korrespondenz mit ihrem Sprecher Knut Unger abzubrechen, da dieser in einem Interview schwere Vorwürfe gegen die Abrechnungspraxis des Konzerns erhoben hatte. Unger ist zugleich Mitglied unserer Plattform. Mit seiner Belegeinsicht für Mitglieder des MieterInnenvereisn versucht er ebenso Licht in den Dschungel der Betriebs- und Modernisierungsgeschäfte zu bringen wie mit seinen Anfragen in den Aktionärsversammlungen.

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Interview: “Es ist nicht zu vertreten, dass es solche börsennotierten Vermietungskonzerne überhaupt gibt.“

Redigierte Verschriftlichung des Interviews mit Knut Unger bei Radio Dreyeckland, Freitag, 15. November 2019 – 9:45

Die Vonovia hat dem MieterInnenverein Witten in einem Schreiben mitgeteilt, die „Zusammenarbeit“ mit deren Sprecher Knut Unger einzustellen und sich ein „rechtliches Vorgehen“ gegen ihn vorbehalten. Dabei bezieht sie sich auf ein Interview mit dem Freiburger „radio dreyeckland“, in dem Unger im Zusammenhang mit Nebenkosten-Abrechnungen von „Fälschungen“ gesprochen haben soll. Knut Unger, der auch Mitglied der Plattform kritischer Immobilien-aktionär*innen ist, hat das mündlich Interview überarbeitet und mit erläuternden Anmerkungen versehen. » Weiterlesen

Beratung über die Vergesellschaftung des Wohnungswesens

Für eine politische Gesamtstrategie zur vergesellschaftenden Transformation der Wohnungswirtschaft.

Die Berliner Kampagne “Deutsche Wohnen & Co. enteignen” hat über dieses Bundesland hinaus Wellen geschlagen und dazu beigetragen, den wohnungspolitischen Diskurs nach links zu verschieben. Die „Plattform kritischer Immobilienaktionär_innen“ versucht zu den strategischen Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich aufgrund dieser Situation über Berlin hinaus ergeben, eine Debatte zu initiieren. Den Auftakt dazu machte ein Workshop am 14. Dezember 2019 in Frankfurt.

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